
Eine führende österreichische Bankengruppe wollte wissen, was ihre Standorte wirklich verbrauchen. Bisher wurden Zählerstände von Hand abgelesen, in Listen übertragen und einmal im Quartal zusammengefasst. Für den ESG-Bericht war das mühsam, und niemand konnte sagen, warum eine Filiale doppelt so viel Strom braucht wie eine andere in gleicher Größe.
Wir haben in zwei Konzerngesellschaften 25 Standorte ausgestattet, von der kleinen Filiale bis zum 20-stöckigen Büroturm. An den bestehenden Strom-, Wasser-, Gas- und Wärmezählern sitzen kleine Lesegeräte (optisch, wM-Bus oder M-Bus). Die Werte laufen über unser Funknetz zum Gateway und weiter in die spot7 Plattform. Zusätzlich messen Sensoren Raumklima, Fensterzustand und Personenfrequenz. Die Zähler wurden bewusst nicht getauscht, und die IT der Bank musste nichts anfassen: Die Gateways senden über Mobilfunk.
Heute sieht das Facility Management alle Standorte in einem Dashboard, mit Verbrauch pro Standort und pro Quadratmeter, Vergleich der Filialen untereinander und Quartalsberichten als CSV und PDF. Auffälligkeiten wie ein Zählerwechsel oder eine Filiale mit hoher Grundlast in der Nacht werden sichtbar, statt in der Jahresrechnung zu verschwinden. Über die Fensterkontakte weiß die Haustechnik, wo bei laufender Klimaanlage die Fenster offen stehen.
Für die Zahlen im Nachhaltigkeitsbericht gibt es jetzt eine nachvollziehbare Quelle: Jeder Wert kommt aus dem System, mit Zeitstempel und Zähler, und lässt sich gegenüber Wirtschaftsprüfern belegen.

| Leistungsangebot | Digitaler Zwilling Gebäudetechnik ESG-Monitoring Sensorik |
| AnsprechpartnerIn | Martin El Shamaa, Geschäftsführer |
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