BIM Properties für die österreichische Wirtschaft

BIM Properties für die österreichische Wirtschaft

Innovationstreiber

AIT Austrian Institute of Technology GmbH

Challenge offen seit

Dienstag, 29.09.2020

Challenge offen bis

Donnerstag, 31.12.2020

Eine gemeinsame BIM Beschreibung für effiziente Planung, Ausschreibung, Bau und Betrieb

Offene Zusammenarbeit in BIM-basierten Projekten profitiert von klaren, einheitlichen Schnittstellen. BIM Objekte benötigen branchenweit standardisierte BIM Properties, um Missverständnisse und Doppeldefinitionen zu verhindern.

Das AIT Austrian Institute of Technology hat es sich zur Aufgabe gemacht, BIM Properties für Österreich zu definieren, die die österreichische Rechtslage und Normierung im Bauwesen reflektieren. Die Initiative wird unterstützt von A.S.I. (Austrian Standards International) und buildingSMART Austria (bsAT).

Eckpunkte:

  • Gemeinsames, offenes BIM-Vokabular
  • Harmonisierung von BIM Properties
  • Definitionen für Hochbau und Infrastruktur
  • Frei zugänglich für alle Software-Tools
  • Bessere Zusammenarbeit zwischen den Gewerken
  • Anwendbar für Auftraggeberinformationsanforderungen (AIA) und BIM Abwicklungspläne (BAP)
  • Beteiligung ab 10.000 EUR

Hintergrund

Das AIT Austrian Institute of Technology GmbH ist Österreichs größte, außeruniversitäre Forschungseinrichtung. Als halbstaatliches Unternehmen sind wir der österreichischen Wirtschaft verpflichtet und gleichzeitig neutral gegenüber den unterschiedlichen Stakeholdern der Branche. Wir gewährleisten einen transparenten und gut dokumentierten Prozess zur Erstellung und Abstimmung der BIM Properties. Sowohl A.S.I. (Austrian Standards International) als auch buildingSMART Austria (bsAT) verfügen über bestehende Infrastruktur, um die erarbeiteten Inhalte bereitstellen zu können Der ASI-Merkmalserver, der von der Universität Innsbruck entwickelt und betrieben wird, soll im Rahmen dieser Challenge mit Inhalten erweitert werden.

Fragestellung

Gesucht sind innovative Unternehmen und öffentliche Institutionen, die die Definition von BIM Properties für Ausschreibung, Planung, Bau und Betrieb in den Bereichen Hochbau und Infrastruktur finanziell und personell unterstützen.

Gewünschtes Ergebnis

In Abstimmung mit buildingSMART Austria (bsAT)  und der österreichischen Standardisierung Austrian Standards International (A.S.I.) wird ein offenes BIM-Vokabular geschaffen, das der österreichischen Wirtschaft die Möglichkeit bietet, abgestimmte, standardisierte BIM-Daten auszutauschen. Die entwickelten Inhalte werden der A.S.I. in einem Qualitätssicherungsprozess zur Übernahme in die Normierung vorgelegt. Die entwickelten Inhalte bauen auf der bestehenden Norm ÖNORM A 6241 auf und sind international mit den existierenden IFC-Definitionen nach EN ISO 16739 sowie mit den Arbeiten der buildingSMART abgestimmt.

Zur Durchführung des Vorhabens sind folgende Schritte geplant, die - abhängig vom Erfolg dieser Innovation Challenge - umgesetzt werden:

Weiterer Projektverlauf

Eine finanzielle Beteiligung an der Umsetzung des Vorhabens ist in Schritten von 10.000 EUR möglich. Schritt 1 besitzt einen Finanzierungsbedarf von 120.000 EUR. Dafür bekommen die Besteller jeweils einen Stimmpunkt bei der Abstimmung über die zu erarbeitenden Inhalte.

In Schritt 1 werden die derzeit im Prototypenstatus befindlichen, noch nicht vollständig nutzbaren Inhalte des ASI-Merkmalservers mit den aktuellen internationalen Standards abgeglichen, um die nationalen Anforderungen ergänzt und dem zuständigen Normungsgremium bei A.S.I. zur Freigabe vorgelegt. Nach erfolgter Übernahme in die Norm sind die Properties im Rahmen der ÖNORM A 6241-2 für den Bereich Hochbau anwendbar.

Bewertungskriterien

Zur Erreichung der oben genannten Ziele wird ein Konsortium gebildet, das die einzelnen thematischen Schwerpunkte finanziert und dafür im Gegenzug in die Entwicklung der Inhalte eingebunden wird. Dabei wird den Mitgliedern des Konsortiums neben einem Vorschlagsrecht für die Entwicklung weiterer Inhalte auch die Möglichkeit eingeräumt, eigene Anforderungen aus der Praxis einzubringen.

Fragen zur Challenge

Dr. Gerhard Zucker
AIT Austrian Institute of Technology GmbH
gerhard.zucker@ait.ac.at

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