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Rückblick: DFS wirkt – Ergebnisse 2025

Unter dem Titel „DFS wirkt: Ergebnisse 2025“ versammelten sich am Veranstaltungstag Expert:innen aus Bauwirtschaft, Planung, Forschung und Technologie, um zentrale Entwicklungen der digitalen Transformation im Bauwesen zu beleuchten. Die Veranstaltung von Digital Findet Stadt bot einen kompakten Überblick über die Arbeitserfolge, die das Innovationslabors 2025 hervorgebracht hat. Gleichzeitig wurde präsentiert, mit welchen Eregbnissen digitale Schlüsseltechnologien im Rahmen der PIONEER- und Forschungsprojekte auf ihre Wirkungsweisen und mögliche neue Anwendungsgebiete ausgelotet wurden.

Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Zusammenarbeit mit Wirkung

Auftakt zum Schlussakt 2025

Nach der Begrüßung durch Steffen Robbi, Geschäftsführer von Digital Findet Stadt, wurde der thematische Rahmen des Nachmittags gesetzt: praxisnahe Einblicke, konkrete Lösungen und der gemeinsame Blick auf neue Potenziale standen im Mittelpunkt. Darüber hinaus erläuterte Robbi den Wandel von Digital Findet Stadt – vom Innovationslabor hin zu einer marktorientierten Forschungs- und Entwicklungsplattform für digitale Lösungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft. In dieser Rolle verbindet Digital Findet Stadt weiterhin Unternehmen, Forschung und die öffentliche Hand, um zentrale Herausforderungen der Branche gezielt zu adressieren.
Im Fokus stehen zukünftig verstärkt individuelle Anwendungen, neue Standards und optimierte Prozesse. So können innovative Lösungen entstehen, die wirken – messbar, nachhaltig und skalierbar.

BIM, Nachhaltigkeit und Daten als Grundlage

Im ersten Themenblock zu BIM und Nachhaltigkeit präsentierten
Robin Schild | Die Werkbank IT & Michael König | ImmoH das PIONEER-Projekt BIMecoLogic, Lars Oberwinter | Plandata das Forschungsprojekt TGAconnect und
Steffen Robbi in Vertretung von Gerhard Zucker | AIT Austrian Institute of Technology  BIMBibliothek, eine Plattform für Informationsanforderungen in BIM-Projekten
Der allgemeine Konsens war, das strukturierte Daten, BIM-Standards und digitale Bibliotheken entscheidend zur nachhaltigen Planung, Ausführung und Bewertung von Bauprojekten beitragen können.

Bestand, Kreislaufwirtschaft und Praxisberichte

Mit dem Circular Time Lab stellte Sonja Geier | Hochschule Luzern ein Reallabor für zirkuläres Bauen im Alpenraum vor und zeigte, wie Forschung, Praxis und regionale Akteur:innen gemeinsam neue Lösungsansätze erproben und die Zukunft des zirkulären Rückbaus im Zeitrafferlabor testen.

Anschließend lag der Fokus auf der 3D-Bestandserfassung und Kreislaufwirtschaft.
Đorđe Trninić | ÖBB Infrastruktur AG und Erich Kotroczo | Cloud NYNE berichteten aus der Praxis, wie digitale Bestandsdaten die Grundlage für Wiederverwendung, Umbau und zirkuläre Strategien im Infrastrukturbereich schaffen.

Künstliche Intelligenz im Bauwesen

Der KI-Block sowie die Einblicke von Steffen Robbi in laufende KI-Projekte machten deutlich, dass künstliche Intelligenz längst im Baualltag angekommen ist.
Alexey Zuev | Z-tech präsentierte mit TendX ein KI-basiertes Ausschreibungsanalyse-Tool, während Carina Zehetmaier | Paiper.one den strategischen Umgang mit KI sowie deren organisatorische Verankerung in Unternehmen beleuchtete. Sie ist zudem Referentin der Ausbildung: KI-Manager:in Bau und Immobilien der Digitalakademie und richtete den Appell an die Gäste, dass ohne fundierten KI-Kompetenzen zukünftig keine Branche und kaum eine Rolle in der Arbeitswelt mehr auskommt.

Automation und neue Datenquellen

Nach der Pause standen Construction Automation und Satellitendaten im Fokus.
Karina Breitwieser | TU Wien und Jörg Reinold | Wienerberger zeigten, wie Robotik und Automatisierung Bauprozesse effizienter und sicherer machen können.

Den Abschluss der Vorträge bildeten innovative Anwendungen von Satellitendaten:
Patrick Pils | Leto Space stellte konkrete Anwendungsfälle am Bau vor, während Gerhard Neuhold | n-vision.ai die KI-gestützte Klassifizierung versiegelter Flächen präsentierte – ein wichtiger Beitrag für Planung, Umweltmonitoring und Entscheidungsfindung.

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Dialog und Ausblick

Bei den Thementischen „digital voraus“ kamen Bauauftraggeber:innen, Planer:innen, Bauausführende und Betreiber:innen zusammen. In interaktiven Diskussionen wurden zentrale Herausforderungen identifiziert und priorisiert – als Grundlage dafür, welche Themen 2026 gemeinsam vertieft und in konkrete Lösungen überführt werden sollen.

Networking in entspannter Atmosphäre

Den Ausklang bildete ein offenes Networking bei Wine & Snacks, das Raum für vertiefende Gespräche, neue Kontakte und den informellen Austausch bot.

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Fazit

“DFS wirkt: Ergebnisse 2025“ zeigte eindrucksvoll, wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Zusammenarbeit bereits heute Wirkung entfalten – und wie wichtig der kontinuierliche Dialog zwischen allen Akteur:innen der Bau- und Immobilienbranche bleibt.

👉 Next Stop: der Innovationsparcours am 18. Februar 2026. Im Rahmen des Innovationsparcours werden die gesammelten Themen gemeinsam weiterentwickelt und in konkrete Projektideen mit digitalen Lösungsansätzen überführt. Melden Sie sich jetzt an!

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