Kreislaufwirtschaft im Bau bedeutet weit mehr als Recycling, so Thomas Romm. Entscheidend ist die Betrachtung des gesamten Lebenszyklus, angefangen bei der Herstellung der Produkte bis hin zur Nutzung, Wartung und der gewünschten Wiederverwendung.
Auch der regulatorische Rahmen entwickelt sich weiter. Thomas Romm gab einen Ausblick auf neue Anforderungen rund um den EU Circular Economy Act, die OIB-Richtlinie 7 sowie weitere nationale Vorgaben und zeigte, welche Bedeutung diese künftig für Planung und Ausführung haben können.
Konkrete Projektbeispiele verdeutlichten zudem, wie kreislauffähige Bauweisen bereits heute umgesetzt werden können, etwa durch ressourceneffiziente Konstruktionen, Wiederverwendung bestehender Bauteile oder CO₂-reduzierte Baustoffe.
Die Seminarreihe „Kreislauffähiges Planen und Bauen“ bietet einen umfassenden Überblick über alle Aspekte der Kreislauffähigkeit und Kreislaufwirtschaft im Bau: von kreislauffähigem Bauen über den Materialpass für Gebäude bis hin zu rückbaufähigem Bauen. Im Modul mit Thomas Romm liegt der Fokus auf Bauweisen und Bautechnik. Die einzelnen Module können auch separat besucht werden.