Wie kann zirkuläres und zugleich qualitätsvolles Bauen in der Alpenregion gelingen? Genau dieser Frage widmete sich die Präsentation des Interreg-Projekts BAUHALPS bei den Info Days, vorgestellt von Steffen Robbi. Im Mittelpunkt stand eine transnationale Initiative, die regionale Baukultur, Nachhaltigkeit und Innovation miteinander verbindet und daraus konkrete, praxisnahe Ansätze für die Bau- und Planungspraxis entwickelt.
Das Projekt zeigt auf, wie sich ökologische Verantwortung, gestalterische Qualität und regionale Identität im Bauwesen zusammendenken lassen. Im Fokus stehen dabei praxistaugliche Leitlinien für kreislauffähiges Planen und Bauen, ein Toolkit zur Bewertung von Projekten anhand von NEB- und BAUHALPS-Kriterien sowie die Umsetzung und Begleitung von Pilotprojekten in unterschiedlichen Alpenregionen. Ziel ist es, innovative Lösungen nicht nur konzeptionell zu entwickeln, sondern auch unter realen Rahmenbedingungen zu erproben und übertragbar zu machen.
Gemeinsam arbeiten 13 Partner aus 6 Ländern daran, den Bausektor im Alpenraum ressourcenschonender, resilienter und stärker am lokalen Kontext orientiert weiterzuentwickeln. Damit leistet BAUHALPS einen wichtigen Beitrag dazu, nachhaltiges und kreislauffähiges Bauen in der Alpenregion langfristig zu verankern und regionale Besonderheiten als Stärke für die Transformation des Bauens zu nutzen.