Technologiezentrum Seestadt (tz2)

Projektzeitraum

April 2018 - Mai 2019

Leistungen
  • Smart Building
  • closed BIM
  • 3D-Laserscan
  • BIM6D Betrieb

Christine-Touaillon-Straße 11
1220 Wien         

Der von ATP Wien integral mit BIM geplante 2. Bauteil des Technologiezentrum Seestadt bietet ideale Bedingungen für Unternehmen der Industrie 4.0. Grundlegende Anforderung an die Planung war hierbei eine modulare Gebäudestruktur mit hoher Flexibilität. Mit einer systematisch entwickelten „H“-Struktur der Mietflächen gelang es, anspruchsvolle Architektur, Wirtschaftlichkeit des Gebäudes und die geforderte hohe Flexibilität zu realisieren. Dabei konnten die Erfahrungen aus dem Facility Management vom 1. Bauteil – ebenfalls von ATP geplant – gezielt für die Erweiterungsplanung genutzt werden. Wie bei allen Projekten setzte ATP auch hier auf Integrale Planung mit BIM. Das gemeinsame digitale Modell wurde während des gesamten Planungsprozesses direkt zur Entscheidungsfindung mit der Bauherrin eingesetzt und trug auch in der Bauphase zu einer qualitätsvollen und termingerechten Umsetzung bei. Der zweite Bauteil des Technologiezentrums der Wirtschaftsagentur Wien erweitert die hochmoderne Forschungsumgebung der ASCR. In Siemens erstem BIM-Projekt in Österreich forscht die ASCR im Use Case 15 „Digital Twin“ unter anderem an einer vollständigen und einheitliche Gebäudedatenablage die zukünftig nicht nur der effizienten Planung, sondern auch einer hohen Wertschöpfung während der Betriebsphase dienen soll. Während der Errichtung wurden 3D-Laserscans des Gebäudes vorgenommen. Rohbau, Haustechnik und finaler Ausbau wurden dabei lückenlos erfasst und dienen dabei der gesamtheitlichen Dokumentation und zur Qualitätskontrolle des BIM-Modells. Die Fachgewerks-Modelle wurden anhand der Scans in einen as-built-Zustand gebracht und mit weiteren relevanten Daten für den Betrieb angereichert. Das Modell wurde daraufhin in den Betrieb übergeleitet und in die BIM-fähige Gebäudemanagement Plattform Desigo CC integriert. Anschließend wurden dort vorhandene Datenpunkte mit den entsprechenden Objekten im BIM-Modell verknüpft um einen optimalen Betrieb gewährleisten zu können.

Im Projekt verwendeten BIM Use-Cases

 

 

 

 

 

 

  • Planungsvarianten
  • Visualisierungen
  • Koordination Fachgewerke
  • Erstellung Entwurfs- und Einreichplanung
  • Kostenschätzung und Kostenberechnung
  • Raumbuch
  • Planmanagement (Plannummernvergabe, Planbezeichnung)
  • Kollisionsprüfung (durch Solibri)
  • Erstellung Ausfühungspläne
  • Baufortschrittskontrolle
  • Modellbasierte Qualitätskontrolle (ab LPH 3 Level 1, durch Solibri)
  • Mengen- und Massenermittlung
  • Bauwerksdokumentation
  • Betriebsrelevante Pläne
  • Betriebsprozesse
  • Adaptierungen und Umbauten: Erfassung der Mieter:innenausbauten mittels BIM und Nachführung der Änderungen
  • BIM as-built: Erfassung der Naturmassen Rohbau als digitale Punktwolke, Vergleich mit as-planned-Modell und Nachführung der Abweichungen. Übermittlung an PAG als as-built-Modell
  • Auszug Elemente Gebäudeautomation

 

 

An BIM mitwirkende Gewerke: Architektur, weitere Konsulent:innen, TGA-Fachplanung, Tragwerksplanung, Technikgewerke, Technische Services, Ausschreibung-Vergabe und Abrechnung

Am Projekt beteiligte Unternehmen: WA Business & Service Center GmbH (Bauherr:in), ATP architekten ingenieure, Wien, Siemens AG Österreich (Smart Infrastructure), Siemens Gebäudemanagement & -Services G.m.b.H.

Text dankenswerterweise übernommen von ATP architekten ingenieure und Siemens AG Österreich. 

 

Siemens

https://www.siemens.at
Leistungsangebot Gebäudeentwicklung
AnsprechpartnerIn Kevin Bauer
Kontakdaten kevin.bauer@siemens.com

 
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